Licht und Garten.
Die offene Wohnzone wird über eine L-förmige Organisation gegliedert. Terrasse und Garten verlängern die Aufenthaltsbereiche nach außen.


PROJEKT 018 / ERLENBACH-BINSWANGEN
Klar in der Gestalt. Offen zum Garten.
Architektonisches Grobkonzept
Projektvorschau · 15.10.2026
Das Grundstück ist mehr als ein Baufeld. Geländeverlauf, Erschließung, Besonnung und die Blickbeziehung zum Scheuerberg bestimmen die Setzung des Hauses.
Die Erschließung bündelt sich an der straßenseitigen Grundstückskante. Wohnen, Essen und Kochen orientieren sich zum Garten; Freisitze und Öffnungen greifen die gewünschten Ausblicke auf.
Die Gebäudeeinbindung wird mit der Topografie abgestimmt. Der konzeptionelle Höhenansatz des Erdgeschosses liegt bei EFH ±0,00 = 188,00 m ü. NN. Die Höhenannahmen beruhen auf dem vorliegenden Bebauungsplan und werden durch eine Grundstücksvermessung konkretisiert.
Die Wurfskizze verdichtet die wesentlichen Beziehungen: Zugang, Garten, Licht und Ausblick. Daraus entwickelt sich die räumliche Ordnung des Entwurfs.




Das Grundstück im bestehenden Umfeld.
Die offene Wohnzone wird über eine L-förmige Organisation gegliedert. Terrasse und Garten verlängern die Aufenthaltsbereiche nach außen.
Die Höhenlage des Hauses vermittelt zwischen Zugang, Vorplatz und Garten. Die Skizze zeigt Höhenannahmen auf Grundlage des vorliegenden Bebauungsplans; die konkreten Grundstückshöhen sind durch einen Vermesser zu erfassen.
Gezielte Öffnungen und ein erhöhter Freisitz machen den Landschaftsbezug zum Bestandteil des Wohnens. Blickachsen bleiben ein Leitmotiv der weiteren Ausarbeitung.
Beide Varianten folgen einer klaren Hausfigur mit angegliederter Garage. Sie unterscheiden sich im Ausbaugrad, in der vertikalen Raumwirkung und im wirtschaftlichen Aufwand.
Eine konzentrierte Organisation ohne Teilkeller. Der Technikraum liegt im Erdgeschoss unmittelbar an der Garage. Das Dachgeschoss bündelt die privaten Räume flächeneffizient; die großzügige Loggia erweitert das Wohnen nach außen.
Ein Teilkeller ergänzt Hobby, Multifunktion, Lager und Technik. Das weiter ausgebaute Dachgeschoss schafft eine luftigere Raumfolge mit Galerie. Die vertikale Verbindung und die zum Garten orientierte Glasfront stärken die räumliche Offenheit.
| Merkmal | Variante klein | Variante groß |
|---|---|---|
| Wohnfläche | ca. 212 m² | ca. 274 m² |
| Untergeschoss | entfällt | Hobby / Multifunktion, Lager, Technik |
| Technik | EG · hinter der Garage | Teilkeller |
| Dachgeschoss | kompakt und geschlossen | großzügiger Ausbau mit Galerie |
| Freisitz | große Dachterrasse / Loggia | Loggia und Blickbeziehungen |
| Mehrkosten | Basis | ca. +300.000 € |
Die Grenzlage des Technik- und Garagenbereichs ist in der Machbarkeitsstudie anhand der Nutzung, Abstandsflächen, Baulinien und örtlichen Festsetzungen zu prüfen. Eine baurechtliche Freigabe wird mit dieser Konzeptdarstellung nicht vorweggenommen.

Die bereitgestellten Plan-PDFs bilden den maßgeblichen Konzeptstand. Die atmosphärischen Illustrationen dienen der Vermittlung von Materialität und Raumwirkung.
Ausgangspunkt war eine Zielgröße von rund 160 m² Wohnfläche. Das gewünschte Raumprogramm ließ sich im vorliegenden Konzept innerhalb dieser Zielgröße nicht vollständig abbilden. Die kompakte Variante liegt deshalb konzeptionell bei rund 212 m². Eine weitere Reduktion setzt eine gemeinsame Priorisierung von Raumgrößen und Funktionen voraus.
Im großen Wurf ist der Teilkeller derzeit als Hobby- und Multifunktionsbereich, Lager und Technik konzipiert. Das gewünschte Programm wird in der Vorplanung abgeglichen.
Konzeptionelle Wohnfläche · Variante klein
Baukosten Variante klein: ca. 650.000 € für KG 300/400.
Gerundete Kostenkennwerte zur Orientierung. Flächen und Kosten werden in der Machbarkeitsstudie und Vorplanung konkretisiert.
| Garage | ca. 40 m² |
| Technik EG | ca. 21 m² |
| Vorplatz | ca. 66 m² |
| EG einschließlich Garage, Technik und Vorplatz | ca. 250 m² |
| BGF EG | ca. 212 m² |
| BGF OG | ca. 83 m² |
| BGF gesamt | ca. 295 m² |
Flächen nach dem konzeptionellen Ansatz des Architekten. Terrasse und Loggia sind hier anteilig angesetzt. Die Einzelwerte ergeben ungerundet etwa 123,5 m² im EG und 88,5 m² im OG. Wohnflächenansatz, Dachschrägen und BGF werden in der Vorplanung prüffähig abgeglichen.
| Foyer | ca. 13 m² |
| Flur | ca. 6 m² |
| WC | ca. 4 m² |
| Hauswirtschaft | ca. 13 m² |
| Gast / Büro | ca. 12 m² |
| Speis | ca. 5 m² |
| Kochen | ca. 16 m² |
| Essen | ca. 22 m² |
| Wohnen | ca. 21 m² |
| Terrasse · anteiliger Ansatz | ca. 11,5 m² |
| Wohnfläche · gerundet | ca. 124 m² |
| Kind 1 | ca. 12 m² |
| Kind 2 | ca. 11 m² |
| Bad | ca. 9 m² |
| Schlafen | ca. 14 m² |
| Ankleide | ca. 7 m² |
| Loggia · anteiliger Ansatz | ca. 26,5 m² |
| Flur OG | ca. 9 m² |
| Wohnfläche · gerundet | ca. 88 m² |
Eine dunkel gefasste, vertikale Holzbekleidung bildet den gedanklichen Rahmen. Warme Leibungen, präzise Fugen und ein zurückhaltender mineralischer Sockel geben der klaren Hausfigur Tiefe.
Die Materialreferenzen zeigen eine gestalterische Richtung. Holzart, Oberflächenbehandlung, Fugenteilung und konstruktive Details werden im weiteren Entwurf bemustert und abgestimmt.
Vertikale Struktur, ruhige Flächigkeit und ein haptischer Oberflächencharakter.
Ein warmer Materialton akzentuiert ausgesuchte Öffnungen und das Entrée.
Eine zurückhaltende Erdung des Baukörpers im Übergang zum Gelände.
Die projektbezogenen Visualisierungen zeigen die Hausfigur, dunkle Holzoberflächen, Loggia und Gartenbezug. Sie vermitteln die angestrebte Materialität, Lichtstimmung und räumliche Atmosphäre.
Die Galerie verbindet die Geschosse. Licht fällt tief in den offenen Wohn- und Essbereich; Holzflächen und große Fenster schaffen eine warme, zum Garten orientierte Atmosphäre.
Architektonische Anmutungen des EFH Scholz. Die Illustrationen vermitteln Konzept und Atmosphäre; maßgeblich für Geometrie und Flächen bleiben die bereitgestellten Plan-PDFs.
Ein erster Grobkostenrahmen ordnet die Investition nach Kostengruppen. Alle Beträge sind ca.-Angaben; die Ausstattung wird separat ausgewiesen.
| Kostengruppe | Variante klein | Variante groß |
|---|---|---|
| KG 100 · Grundstück | Bereits gekauft · nicht in den nachfolgenden Summen enthalten | |
| KG 200 · Vorbereitende Maßnahmen * | ca. 35.000 € | ca. 35.000 € |
| KG 300/400 · Bauwerk und technische Anlagen | ca. 650.000 € | ca. 950.000 € |
| KG 500 · Außenanlagen | ca. 25.000 € | ca. 25.000 € |
| KG 700 · Nebenkosten * | ca. 100.000 € | ca. 100.000 € |
| Rahmen ohne Grundstück und Ausstattung | ca. 810.000 € | ca. 1.110.000 € |
| KG 600 · Ausstattung, z. B. Küche · separat | ca. 20.000 € | ca. 20.000 € |
| Mit Ausstattung · ohne Grundstück | ca. 830.000 € | ca. 1.130.000 € |
Grobkostenrahmen auf Grundlage der vorgegebenen Ansätze. KG 300/400: Variante klein ca. 650.000 €, Variante groß ca. 950.000 €. Grundstückskosten sind bereits angefallen und hier nicht beziffert. Die Umsatzsteuerbasis wird in der vertieften Kostenermittlung geklärt.
* KG 200: Schätzwert für Erschließung sowie Erdbewegungen und Aushub. Die tatsächlichen Kosten hängen vom erforderlichen Umfang der Erdarbeiten ab.
* KG 700: Schätzwert für Planung durch Architekt, Statik, Geometer und Bauphysik sowie Prüfgebühren, Abnahmen und Sonstiges.
Variante klein · Baukosten KG 300/400
Erweiterung der kleinen Variante um einen Keller
Vollständiger Dachgeschossausbau als weitere Option
650.000 € + 150.000 € Keller + 150.000 € Dachgeschossausbau = 950.000 €. Die Ansätze sind überschlägig und werden in der Machbarkeitsstudie und Vorplanung vertieft.
Architektonisches Grobkonzept. Varianten, räumliche Haltung und wirtschaftlicher Rahmen als Grundlage der Entscheidung.
Vermesser beauftragen und konkrete Grundstückshöhen erfassen. Darauf aufbauend Machbarkeitsstudie und Vorplanung mit vertiefter Topografie, Erdmassen, Baurecht und Kostenansatz erarbeiten.
Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Bauantragsunterlagen ausarbeiten und das Genehmigungsverfahren begleiten.
Werkplanung, Ausschreibung für Generalunternehmen und Beauftragung. Die Vorbereitung erfolgt abgestimmt mit dem Genehmigungsstand.
Vorgesehene Bauzeit: ca. 14 Monate ab Baubeginn.
Grobrahmentermine als gemeinsame Orientierung. Baubeginn und Ablauf hängen von Variantenentscheidung, Beauftragungen, Genehmigung und Vergabe ab.
Aktuelle Konzeptpläne für den Variantenvergleich. Persönliche Vertrags- und Rechnungsunterlagen sind separat geschützt.
Persönliche Unterlagen sind verschlüsselt hinterlegt und werden erst nach Eingabe des Projektpassworts zugänglich.
Der genaue Leistungs- und Honorarumfang sowie die Abrechnung folgen der unterschriebenen Beauftragung. Das Honorarangebot ist im persönlichen Projektbereich hinterlegt.