ARCHITEKT VOGTARCHITEKT IN DRITTER GENERATION
Grundriss Konzept Darstellung EFH Scholz
Grundriss-Konzept · räumliche und atmosphärische Darstellung

PROJEKT 018 / ERLENBACH-BINSWANGEN

EFH
Scholz.

Klar in der Gestalt. Offen zum Garten.

Architektonisches Grobkonzept
Projektvorschau · 15.10.2026

Das Konzept entdecken ↓
ARCHITEKTUR FÜR DAS EIGENE ZUHAUSE
01 / DER ORT

Zwischen Topografie
und weitem Blick.

Das Grundstück ist mehr als ein Baufeld. Geländeverlauf, Erschließung, Besonnung und die Blickbeziehung zum Scheuerberg bestimmen die Setzung des Hauses.

Bestehender Ort · Luftbild aus den Projektunterlagen

Ein Haus, das auf
sein Grundstück antwortet.

Die Erschließung bündelt sich an der straßenseitigen Grundstückskante. Wohnen, Essen und Kochen orientieren sich zum Garten; Freisitze und Öffnungen greifen die gewünschten Ausblicke auf.

Die Gebäudeeinbindung wird mit der Topografie abgestimmt. Der konzeptionelle Höhenansatz des Erdgeschosses liegt bei EFH ±0,00 = 188,00 m ü. NN. Die Höhenannahmen beruhen auf dem vorliegenden Bebauungsplan und werden durch eine Grundstücksvermessung konkretisiert.

188,00m ü. NN · Höhenansatz
35°Satteldach im Konzept
Scheuerbergprägende Blickbeziehung
02 / DER GEDANKE

Aus dem Ort
wird eine Idee.

Die Wurfskizze verdichtet die wesentlichen Beziehungen: Zugang, Garten, Licht und Ausblick. Daraus entwickelt sich die räumliche Ordnung des Entwurfs.

Grundstück im LuftbildTopografieskizze mit Höhenannahmen aus dem vorliegenden BebauungsplanOriginale Wurfskizze mit Blickrichtungen und AbendsonneGrafische Wurfskizze mit Ausblick Scheuerberg

Das Grundstück im bestehenden Umfeld.

01 / ORIENTIERUNG

Licht und Garten.

Die offene Wohnzone wird über eine L-förmige Organisation gegliedert. Terrasse und Garten verlängern die Aufenthaltsbereiche nach außen.

02 / TOPOGRAFIE

Setzung und Niveau.

Die Höhenlage des Hauses vermittelt zwischen Zugang, Vorplatz und Garten. Die Skizze zeigt Höhenannahmen auf Grundlage des vorliegenden Bebauungsplans; die konkreten Grundstückshöhen sind durch einen Vermesser zu erfassen.

03 / AUSBLICK

Der Scheuerberg.

Gezielte Öffnungen und ein erhöhter Freisitz machen den Landschaftsbezug zum Bestandteil des Wohnens. Blickachsen bleiben ein Leitmotiv der weiteren Ausarbeitung.

03 / DER ENTWURF

Kompakt wohnen.
Oder Raum entfalten.

Beide Varianten folgen einer klaren Hausfigur mit angegliederter Garage. Sie unterscheiden sich im Ausbaugrad, in der vertikalen Raumwirkung und im wirtschaftlichen Aufwand.

WURF 01 · VARIANTE KLEIN

Kompakt.

Eine konzentrierte Organisation ohne Teilkeller. Der Technikraum liegt im Erdgeschoss unmittelbar an der Garage. Das Dachgeschoss bündelt die privaten Räume flächeneffizient; die großzügige Loggia erweitert das Wohnen nach außen.

212 m²konzeptionelle Wohnfläche
650 T€ca. Baukosten · KG 300/400
  • Kein Teilkeller
  • Technik im Erdgeschoss
  • Kompakter Dachgeschossausbau
  • Großzügige Dachterrasse / Loggia
WURF 02 · VARIANTE GROSS

Großzügig.

Ein Teilkeller ergänzt Hobby, Multifunktion, Lager und Technik. Das weiter ausgebaute Dachgeschoss schafft eine luftigere Raumfolge mit Galerie. Die vertikale Verbindung und die zum Garten orientierte Glasfront stärken die räumliche Offenheit.

274 m²konzeptionelle Wohnfläche
950 T€ca. Baukosten · KG 300/400
  • Teilkeller für zusätzliche Nutzflächen
  • Erweitertes Dachgeschoss
  • Galerie und vertikale Raumverbindung
  • Großzügige Öffnung zum Garten
VARIANTE KLEIN · OPTIONALE ERWEITERUNGEN

Schrittweise mehr Raum.

Die kleine Variante bildet mit ca. 650.000 € Baukosten in KG 300/400 die Basis. Optional sind folgende Erweiterungen möglich:

Keller optional

+ ca. 150.000 €

Zusätzlicher Keller als Erweiterung der kleinen Variante.

Dachgeschoss voll ausgebaut

+ ca. 150.000 €

Vollständiger Ausbau des Dachgeschosses als zusätzliche Option.

KG 300/400: mit einer Option ca. 800.000 €, mit beiden Optionen ca. 950.000 €. Die Kostenansätze sind überschlägig und werden in der weiteren Planung konkretisiert.

Die wesentlichen Unterschiede
MerkmalVariante kleinVariante groß
Wohnflächeca. 212 m²ca. 274 m²
UntergeschossentfälltHobby / Multifunktion, Lager, Technik
TechnikEG · hinter der GarageTeilkeller
Dachgeschosskompakt und geschlossengroßzügiger Ausbau mit Galerie
Freisitzgroße Dachterrasse / LoggiaLoggia und Blickbeziehungen
MehrkostenBasisca. +300.000 €

Die Grenzlage des Technik- und Garagenbereichs ist in der Machbarkeitsstudie anhand der Nutzung, Abstandsflächen, Baulinien und örtlichen Festsetzungen zu prüfen. Eine baurechtliche Freigabe wird mit dieser Konzeptdarstellung nicht vorweggenommen.

Variante klein · Erdgeschoss
Variante klein · Erdgeschoss
Original-PDF öffnen ↗

Die bereitgestellten Plan-PDFs bilden den maßgeblichen Konzeptstand. Die atmosphärischen Illustrationen dienen der Vermittlung von Materialität und Raumwirkung.

Raumprogramm und ursprüngliche Zielgröße · kurze Einordnung

Ausgangspunkt war eine Zielgröße von rund 160 m² Wohnfläche. Das gewünschte Raumprogramm ließ sich im vorliegenden Konzept innerhalb dieser Zielgröße nicht vollständig abbilden. Die kompakte Variante liegt deshalb konzeptionell bei rund 212 m². Eine weitere Reduktion setzt eine gemeinsame Priorisierung von Raumgrößen und Funktionen voraus.

Erdgeschoss

  • Offenes Wohnen, Essen, Küche in L-Form mit optischer Zonierung
  • Speis unmittelbar an der Küche
  • Gäste-WC mit Dusche
  • Büro / Gast
  • Hauswirtschaft und Garderobe
  • Entrée und Terrassenzugang
  • Offener Kamin

Obergeschoss

  • Zwei Kinderzimmer
  • Elternschlafzimmer
  • Ankleide separat oder integriert
  • Ein Badezimmer
  • Freisitz mit Scheuerbergblick

Ursprünglicher Kellerwunsch

  • Waschen und Trocknen
  • Technik
  • Zwei Lagerbereiche
  • Gästezimmer / optional Büro

Im großen Wurf ist der Teilkeller derzeit als Hobby- und Multifunktionsbereich, Lager und Technik konzipiert. Das gewünschte Programm wird in der Vorplanung abgeglichen.

04 / DER PERSÖNLICHE RAUM

Fläche, die
Raum schafft.

212 m²

Konzeptionelle Wohnfläche · Variante klein

124 m²Erdgeschoss · gerundet
88 m²Obergeschoss · gerundet

Baukosten Variante klein: ca. 650.000 € für KG 300/400.

ca. 3.200 €/m²Wohnfläche · Wfl.
ca. 2.300 €/m²Bruttogrundfläche · BGF

Gerundete Kostenkennwerte zur Orientierung. Flächen und Kosten werden in der Machbarkeitsstudie und Vorplanung konkretisiert.

Weitere Flächen und BGF
Garageca. 40 m²
Technik EGca. 21 m²
Vorplatzca. 66 m²
EG einschließlich Garage, Technik und Vorplatzca. 250 m²
BGF EGca. 212 m²
BGF OGca. 83 m²
BGF gesamtca. 295 m²

Flächen nach dem konzeptionellen Ansatz des Architekten. Terrasse und Loggia sind hier anteilig angesetzt. Die Einzelwerte ergeben ungerundet etwa 123,5 m² im EG und 88,5 m² im OG. Wohnflächenansatz, Dachschrägen und BGF werden in der Vorplanung prüffähig abgeglichen.

Erdgeschoss.

Foyerca. 13 m²
Flurca. 6 m²
WCca. 4 m²
Hauswirtschaftca. 13 m²
Gast / Büroca. 12 m²
Speisca. 5 m²
Kochenca. 16 m²
Essenca. 22 m²
Wohnenca. 21 m²
Terrasse · anteiliger Ansatzca. 11,5 m²
Wohnfläche · gerundetca. 124 m²

Obergeschoss.

Kind 1ca. 12 m²
Kind 2ca. 11 m²
Badca. 9 m²
Schlafenca. 14 m²
Ankleideca. 7 m²
Loggia · anteiliger Ansatzca. 26,5 m²
Flur OGca. 9 m²
Wohnfläche · gerundetca. 88 m²
05 / MATERIAL & ATMOSPHÄRE

Eine ruhige Hülle.
Eine warme Tiefe.

Eine dunkel gefasste, vertikale Holzbekleidung bildet den gedanklichen Rahmen. Warme Leibungen, präzise Fugen und ein zurückhaltender mineralischer Sockel geben der klaren Hausfigur Tiefe.

Die Materialreferenzen zeigen eine gestalterische Richtung. Holzart, Oberflächenbehandlung, Fugenteilung und konstruktive Details werden im weiteren Entwurf bemustert und abgestimmt.

Referenzbild · Fassadenrhythmus und Gartenbezug · kein Entwurf des EFH Scholz
Referenzdetail · Materialtiefe und präzise Öffnungen
HÜLLE

Dunkles Holz.

Vertikale Struktur, ruhige Flächigkeit und ein haptischer Oberflächencharakter.

ÖFFNUNG

Warme Leibungen.

Ein warmer Materialton akzentuiert ausgesuchte Öffnungen und das Entrée.

BASIS

Mineralischer Sockel.

Eine zurückhaltende Erdung des Baukörpers im Übergang zum Gelände.

Referenz · Holz, mineralischer Sockel und Vegetation
Referenz · Dunkles Holz · Oberflächencharakter
ARCHITEKTONISCHE ANMUTUNGEN

Der Entwurf
wird sichtbar.

Die projektbezogenen Visualisierungen zeigen die Hausfigur, dunkle Holzoberflächen, Loggia und Gartenbezug. Sie vermitteln die angestrebte Materialität, Lichtstimmung und räumliche Atmosphäre.

Variante klein · Loggia und GartenDie kompakte Hausfigur mit offener Loggia, dunkler Holzfassade und angegliederter Garage.
Zugang und HausfigurWarme Holzoberflächen, mineralische Garage und die Öffnung des Hauses zum Garten.
Gartenfassade und LandschaftLoggia, Geländeanschluss und die Beziehung zwischen Wohnen, Freisitz und Garten.
Licht und räumliche TiefeDie abendliche Anmutung zeigt große Öffnungen und die warme Atmosphäre im Haus.
Dachterrasse · Variante kleinGeschützter Freisitz mit offener Holzstruktur und weitem Blick.
Variante klein · ohne KellerDie kompakte Hausfigur ohne Keller mit Loggia und zum Garten geöffnetem Wohnen.
INNENRAUM MIT GALERIE

Warmes Holz.
Großzügiger Raum.

Die Galerie verbindet die Geschosse. Licht fällt tief in den offenen Wohn- und Essbereich; Holzflächen und große Fenster schaffen eine warme, zum Garten orientierte Atmosphäre.

Architektonische Anmutungen des EFH Scholz. Die Illustrationen vermitteln Konzept und Atmosphäre; maßgeblich für Geometrie und Flächen bleiben die bereitgestellten Plan-PDFs.

06 / KOSTEN & PERSPEKTIVE

Ein klarer Rahmen.
Der nächste Schritt.

Ein erster Grobkostenrahmen ordnet die Investition nach Kostengruppen. Alle Beträge sind ca.-Angaben; die Ausstattung wird separat ausgewiesen.

Grobkostenrahmen · ohne Ausstattung
KostengruppeVariante kleinVariante groß
KG 100 · GrundstückBereits gekauft · nicht in den nachfolgenden Summen enthalten
KG 200 · Vorbereitende Maßnahmen *ca. 35.000 €ca. 35.000 €
KG 300/400 · Bauwerk und technische Anlagenca. 650.000 €ca. 950.000 €
KG 500 · Außenanlagenca. 25.000 €ca. 25.000 €
KG 700 · Nebenkosten *ca. 100.000 €ca. 100.000 €
Rahmen ohne Grundstück und Ausstattungca. 810.000 €ca. 1.110.000 €
KG 600 · Ausstattung, z. B. Küche · separatca. 20.000 €ca. 20.000 €
Mit Ausstattung · ohne Grundstückca. 830.000 €ca. 1.130.000 €

Grobkostenrahmen auf Grundlage der vorgegebenen Ansätze. KG 300/400: Variante klein ca. 650.000 €, Variante groß ca. 950.000 €. Grundstückskosten sind bereits angefallen und hier nicht beziffert. Die Umsatzsteuerbasis wird in der vertieften Kostenermittlung geklärt.

* KG 200: Schätzwert für Erschließung sowie Erdbewegungen und Aushub. Die tatsächlichen Kosten hängen vom erforderlichen Umfang der Erdarbeiten ab.

* KG 700: Schätzwert für Planung durch Architekt, Statik, Geometer und Bauphysik sowie Prüfgebühren, Abnahmen und Sonstiges.

Baukosten im Variantenvergleich · KG 300/400
VARIANTE GROSS · KG 300/400
ca. 950.000 €
KOMPAKTE BASIS650.000 €

Variante klein · Baukosten KG 300/400

KELLER · OPTIONAL+ ca. 150.000 €

Erweiterung der kleinen Variante um einen Keller

DACHGESCHOSS · VOLL AUSGEBAUT+ ca. 150.000 €

Vollständiger Dachgeschossausbau als weitere Option

650.000 € + 150.000 € Keller + 150.000 € Dachgeschossausbau = 950.000 €. Die Ansätze sind überschlägig und werden in der Machbarkeitsstudie und Vorplanung vertieft.

VOM KONZEPT ZUR REALISIERUNG

Vom Konzept
zur Realisierung.

ALS NÄCHSTES · VERMESSUNG

Die Grundstückshöhen
konkret erfassen.

Im nächsten Schritt einen Vermesser beauftragen, um die konkreten Grundstückshöhen zu erfassen und das Konzept in eine Machbarkeitsstudie und Vorplanung zu überführen. Auf dieser Grundlage können auch die Massen für Erdbewegungen und Aushub ermittelt werden.

Die bisherigen Höhenannahmen beruhen auf dem vorliegenden Bebauungsplan.

Stufe 1 · Konzept & Entscheidung.

Architektonisches Grobkonzept. Varianten, räumliche Haltung und wirtschaftlicher Rahmen als Grundlage der Entscheidung.

Stufe 2 · Planung vertiefen.

Vermesser beauftragen und konkrete Grundstückshöhen erfassen. Darauf aufbauend Machbarkeitsstudie und Vorplanung mit vertiefter Topografie, Erdmassen, Baurecht und Kostenansatz erarbeiten.

Stufe 3 · Antrag & Genehmigung.

Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Bauantragsunterlagen ausarbeiten und das Genehmigungsverfahren begleiten.

Stufe 4 · Ausführung vorbereiten.

Werkplanung, Ausschreibung für Generalunternehmen und Beauftragung. Die Vorbereitung erfolgt abgestimmt mit dem Genehmigungsstand.

Realisierung.

Vorgesehene Bauzeit: ca. 14 Monate ab Baubeginn.

Grobrahmentermine als gemeinsame Orientierung. Baubeginn und Ablauf hängen von Variantenentscheidung, Beauftragungen, Genehmigung und Vergabe ab.

07 / PROJEKTUNTERLAGEN

Alles an
einem Ort.

Aktuelle Konzeptpläne für den Variantenvergleich. Persönliche Vertrags- und Rechnungsunterlagen sind separat geschützt.

PERSÖNLICHER PROJEKTBEREICH

Vertrag.
Honorar. Rechnung.

Persönliche Unterlagen sind verschlüsselt hinterlegt und werden erst nach Eingabe des Projektpassworts zugänglich.

Original öffnen ↗